Stauder's Wauzis

Panik im Wald

Winke Winke - Ich bin‘s schon wieder - die kleine LILLI!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Letzte Woche, als es so heiß war, ist uns was gaaanz Schlimmes passiert. Ehrlich - die blöde Wärme und dann auch noch das. Was das war? Na - wir haben unseren Bandit-Opi

im Wald verloren. Doch - regelrecht verloren, schwupp - weg war er.

Wir waren eine gaaanz gemütlich Runde unterwegs, immer schön im Schatten und alles schön langsam, weil es doch so warm war. Warum wir da mittags überhaupt Gassi sind? Na - Frauli arbeitet doch so kurios - geht morgens früh, kommt mittags heim und muss dann abends nochmal über Nacht weg. Und dazwischen müssen wir nun halt mal raus. Hitze hin oder her.

Na - und wie wir so da vor uns hinschleichen und Frauli sich nach dem alten Trödler Bandit umguckt ist der nicht mehr da! Oh oh - dann war aber was los! Als wenn beim Fraule jemand 'nen Energiestecker angeschlossen hätte, so ist die los gelaufen. Erst in die Richtung, aus der wir kamen und dann kreuz und quer durch den Wald – hin und her. „Bandit Bandit“ - hat sie gerufen und mit der Hundepfeife geflötet, als wenn sie da ein Lied damit erfinden wollte. Menno - und wir sind mitgerannt - Enyo hatte sogar immer wieder die Nase in den nicht vorhandenen Wind gestreckt und nach seinem kleinen Kumpel gesucht.


Das Gepfeife hat mich gaaanz kirre gemacht. Normalerweise drehen wir da nämlich um und laufen gaaanz schnell zum Fraule hin und bekommen dann 'nen Haufen kleine Leckerlie!  Und nun - achtlos schleuderte das Fraule ein paar Brocken auf den Boden zu uns und schon ist sie weiter gelaufen und gelaufen und hat gerufen und gerufen. Bloß - den kleinen Opi haben wir dabei nicht gefunden. Der muss uns doch gehört haben -- Mann. 

Nee - also wirklich. Endlich kamen ein paar Leute, die hatten Kumpels von uns dabei und zeigten uns eine Richtung in der sie einen kleinen ‚Collie‘ gesehen hätten.


Mit den Kumpels durften wir null spielen und dann wussten die nicht mal, dass das Banditle kein Collie ist. Das ist doch ein Sheltie!

Schließlich sind wir zum Auto zurückgelaufen, denn da wo die Leute hin gezeigt hatten, war er nämlich auch nicht. Das Fraule hat sich solche Sorgen gemacht. Was, wenn der Jägersmann mit seinem Rase-Jeep dem begegnet wäre? Oder wenn ein böser Mensch den kleinen alten lieben Opi einfach mitgenommen hätte. Ach - was man/Frau sich da alles ausmalt?

Kurz vor dem Parkplatz kam dann eine fremde Frau und rief uns von weitem was zu. Au weia - Menschen, die von weitem etwas zurufen, halten wir für extrem gefährlich. Meistens schreien die uns unfreundliche Sachen zu. Und dann bekommen unsere Menschen oft schlechte Laune und bruddeln mit sich, uns und den ‚Rufer-Menschen‘. Deshalb stellt meine kleine Freundin Hannah


immer gleich ihre Haare auf dem Rücken ganz nach oben. Die sieht dann aus wie ein Fisch - weil Steh-Haare aussehen wie eine Fischflosse! Doch - wenn ich’s Euch doch sage ! Müsst ihr echt mal gesehen haben. Und dann beginnt sie zu brummen wie eine ‚Große‘ und daraufhin ist der Alarm auch bei Enyo angekommen, der dann seine Beschützer-Rolle für uns wahrnehmen kann. 

‚Rufer-Menschen‘ haben wir also prinzipiell mal zu der Kategorie ‚Gefahr‘ einsortiert, denn da kommt meisten nix Gutes bei rüber! Tja - und genauso ist es dann auch gewesen. Hannah hörte und sah die ‚Rufer-Frau‘ und wurde zum Fisch und Enyo wollte auf die Frau los. Oh je. Fraule hat so in die Pfeife getrötet, dass mir fast das Fell im Ohr geplatzt ist. Triller Triller - das war knapp. Trillerpfeifen heißt nämlich absolut STOPP PLATZ - keinen Meter mehr weiter.

 

Der Enyo wäre fast ausgerastet, ein Rufer-Mensch und dann so ein angespanntes Fraule, die mit den Nerven am Ende war und da dachte er wohl, dass diese Frau die Schuldige sei.  Dabei wollte die uns nur sagen, dass da vorne ein Hund auf dem Parkplatz alleine rumläuft, denn die hatte wohl das Fraule nach dem Bandit rufen gehört.  Die arme Frau ist gaaanz arg vor Enyo erschrocken und unser Fraule hat sich tausend Mal bei der dafür entschuldigt, dass sie von dem Enyo so angebellt wurde.  Dabei hatte uns die Frau doch auch angebellt - oder nicht? Hmh.

Na - jedenfalls sind wir dann weiter zum Parkplatz marschiert, das Fraule total verschwitzt und mit einem gaaanz roten Kopf mit nassen Haaren drauf. Und wer tingelte da rum, als wenn nix gewesen wäre? Richtig - der kleine Bandit! Der ließ sich überhaupt nix anmerken und war nicht mal richtig außer Puste - im Gegensatz zu uns!

Also - so hatten wir uns das gemütliche Waldgassie echt nicht vorgestellt. Beim nächsten Mal ist der Bandit dann aber immer ganz dicht bei uns mitgelaufen und hat gar nicht mehr da hinten immer rumgetrödelt.

 

Also - dann hat ihm sein Alleingang wohl doch nicht so gefallen und er hat sich das gemerkt, dass es besser ist, Anschluss zu halten - alter Schlawiner!

 

Und - damit auch dieses Erlebnis mal wieder gut ausging, hatten wir wie so oft 'unseren Schutzengel' dabei...... irgendjemand da oben hält nämlich gaaanz oft die Pfote schützend über uns!

Wer das ist? Na - der heisst 'Rupert von Salzburg'! Wusstet Ihr nicht? Aber jetzt wisst Ihr es! Das ist nämlich der Schutzpatron der Hunde!

Bis zum nächsten Mal!


 

Euer kleines Klugscheißerle LILLI!