Stauder's Wauzis

Ferien im Ländle (St. Georgen 2014)

Hallo zusammen, hier bin ich wieder, euer kleines Plaudertäschle und Klugscheißerle Lilli und heute erzähle ich mal von unserem wunderschönen Winter-Urlaub im Schwarzwald.

 

 

    

 

 Also wir, die Stauderswauzis-Bande Bandit, Lilli, Hannah und Enyo

waren dieses Mal nur  1,5 Stunden mit unserem alten Mothy bis zum Ziel unterwegs. Das war in


Dort haben wir am Ortsrand auf dem Leihwieserhof in einem kleinen Häuschen 


 in der "saugemütlichen" Ferienwohnung im EG

gewohnt.

In den ersten Tagen lag noch etwas Schnee. Die Aussicht über St. Georgen  und den Gemüsegarten des Leihwieserhofes aus dem Fenster der Ferienwohnung war super schön,


sagten zumindest mein Frauli und das Mannli, die beiden waren natürlich auch dabei.

Ihr wisst ja, ich habe noch kein Herrli, wir sind immer noch im Stadium zwischen Mann und Herrli, also Mannli. Aber so langsam vertraue ich ihm, wie ihr später in der Geschichte sehen werdet.

Das Morgen- und Abendgassi konnten wir ganz bequem vom Ferienhaus aus beginnen.


Ich musste mich aber erst einmal über den Schnee freuen und einen Purzelbaum schlagen,


ups - und hab dabei fast den Anschluss verpasst.... jetzt aber los.....

Meine kleine Freundin Hannah und ich haben alle Wege rund ums Ferienhaus erkundet, auch wenn sie noch so schmal waren.


Auf dem Bauernhof gab es morgens Brötchenservice, dafür sorgten unsere freundlichen Vermieter, die Familie Jäckle. Am Sonntag stand sogar eine Box mit super-leckerem Kuchen vor der Türe, welch eine Überraschung! Und stellt euch vor, wir haben davon nicht einen einzigen Krümel abbekommen - so eine Gemeinheit.


Aber auch sonst haben es sich Frauli und Mannli gut gehen lassen, wie ihr sehen könnt.


Bei einem Rundgang über den Leihwieserhof haben wir viele Tiere kennen gelernt.  Und glaubt mir, die hatten nicht mal Angst vor uns. Wir aber auch nicht vor ihnen, hi hi. Im Kuhstall nahm die Hannah erst einmal Kontakt mit den großen Kühen auf. Die haben sich wohl gedacht, was kommt denn da für ein Zwerg?


Bandit hat die ganze Sache nicht so interessiert, aber Hannah wollte wieder alles ganz genau wissen.  Und ihr glaubt es kaum, kurz vorher war ein kleines Kälblein geboren worden.


Die Kuhmama hat es ganz doll abgeleckt. Ob meine Mama das auch mit mir gemacht hat?

Und ne Wellnessecke haben die Kühe auch, guckt mal, ne riesige Schubberbürste. Die MuKuhs haben es genossen, sich daran zu reiben.


Dagegen können Frauli und Mannli ihr Holzkratz-Ärmchen, das wir so gerne vernagen würden, glatt vergessen.

Dann gab es noch Schafe ...määähhh...


...... und Enten - quak quak quak ..... auf dem Hofrundgang zu sehen.


Natürlich darf eine wunderschöne Hofkatze nicht fehlen - und  so wohl wie die Katze, haben wir uns auf dem Leihwieserhof auch gefühlt.


Sogar eine Tankstelle gibt es dort. Dahinter verbirgt sich ein kleines 'Hoflädle'. Eier, Milch, Käse, Marmelade, Kartoffel, Teigwaren, all so Sachen kann man da kaufen. Toll oder?


Alles war sehr liebevoll dekoriert und Hannah musste natürlich ihre lange Nase überall reinstecken.


Wir hatten wie immer im Urlaub unsere eigenen Näpfe und unzählige Hundeplätze dabei. Deshalb wurde ja extra auf den alten Mothy die Dachbox montiert. Wie ihr seht, hat es uns auch gut geschmeckt.


Und dann plötzlich war der da - wieder da - der gefürchtete Schlupper! Unglaublich, überall hat es diese sogenannten Ferienschlupper. Der hier sah sogar aus wie unser Schlupper zuhause. Sowas!


Ihr wisst ja selbst, wie es mir mit diesen Schluppern geht. Als ich ihn sah und er später sogar noch in Betrieb ging, gab es für mich nur eines - seht selber - ab unter die Couch


Also ich erkläre diesen und ALLE Schlupper als "Gegenstand non grata" wie wir Lateiner sagen, also als unerwünschten Gegenstand.

So - aber warum waren wir denn jetzt überhaupt in St. Georgen im Urlaub? Da gab es nämlich  ein Treffen des Vereins für Deutsche Spitze im Bereich von St. Georgen. Und da wollten wir hin, denn hier trifft man normalerweise nette Leute und ich vor allen Dingen Hundekumpels meiner Rasse, der Kringelschwanz-Fraktion! 


 

Zum Anderen haben unsere Zweibeiner ja im Februar Hochzeitstag und der muss immer gehörig gefeiert werden. Fotografiert haben sie sich mal wieder selbst, da niemand in der Nähe war. Das hat vielleicht komisch ausgesehen.


Nach unserer Frühstücksrunde sind wir aber alle erst einmal nach St. Georgen gefahren und die Beiden haben einen Einkaufsbummel gemacht. Dabei  haben sie diesen netten Brunnen gesehen und konnten nicht wiederstehen. Er ging in ihren Besitz über.


 Und sie haben es wieder getan - na was - eine neue Tasse gekauft.


Nach dem Einkaufsbummel gab es dann ein Mega-Frühstück - nur für uns halt nicht, wir hatten leider nur 'Normalo-Fresschen'. Zu blöd, dass wir Wauzis keinen Hochzeitstag haben.


Mittags wurde dann aber gewandert, denn  - zum Wandern waren wir natürlich auch in dieser Gegend. Wie ihr an den Schildern erkennt, gibt es unzählige Wanderwege,

  die wir täglich erkundet haben.


Während Bandit und ich uns mehr an die Kekse vom Frauli gehalten haben, haben Enyo


und Hannah


mal alleine oder auch zu zweit was im Schnee gesucht.


Also ich weiß nicht - die beiden sind doch schon so lange bei uns im Rudel, aber wissen wohl immer noch nicht, dass es die leckeren Kekse nur beim Frauli und dem Mannli gibt.

Einem kleinen Spielchen und Sockenwetz waren wir aber auch nicht abgeneigt. Nur mein Sheltie-Opi ließ es etwas ruhiger angehen.


Unterwegs sahen wir tief verschneite Tische und Bänke.


und sogar einen erstarrten Hasen - vielleicht war er aufgrund der Kälte eingefroren?


Dem habe ich einfach mal die Zunge raus gestreckt und dachte mir vielleicht bewegt er sich doch, wenn ich ihn ärgere?


Hat er aber nicht - Bandit findet sowas ja völlig unter seiner Würde - Zunge rausstrecken. Also bitte! Anstarren reicht doch, oder?


 Fixieren ist das Zauberwort, wisst Ihr doch ....


...... das ist Enyo aber wurscht. Der ist immer im Sauseschritt unterwegs, von vorne nach hinten und von hinten nach vorne.


 

Und dann haben wir mal Hannahs Verwandtschaft besucht. Aber da war Hannah ganz alleine. Oh je - so viele Teckels auf einmal. Ich hätt mir ja in die Hose gemacht. Aber sie kam tatsächlich ohne ein Haar gekrümmt wieder raus - aus der Teckelhölle. Nur Fotos hat niemand gemacht - menno. Aber schaut doch mal hier, auf dem Gstellmacherhof, da wohnt nämlich die Verwandtschaft von Hannah.

Einmal haben wir oberhalb von Furtwangen einen schönen Nachmittagsspaziergang gemacht. Es ging vom Kolmenhof zum Brend.


Bei herrlichstem Sonnenschein und inmitten der verschneiten weißen Winterwelt ging es los.


Unterwegs hab ich natürlich wieder so manche Erhöhung erklommen. Hier einen Schneehaufen. Man, sprich ich die kleine Lilli, muss die Chance nutzen, wenn sie da ist.

Das Frauli und das Mannli waren ganz begeistert von der Sonneneinstrahlung und dem Licht im Winter-Wald.


Als wir fast am Ziel waren, wurden wir wieder einmal in Position gebracht - selbstverständlich für das obligatorische Gruppenfoto.


Wobei ich mich auch gern einmal nur mit meinem Frauli ablichten lasse, denn wir sind gaaannnnzzzz dicke Kumpels.


Was das Mannli nun wohl wieder sucht? Ich schau mich auch mal um, vielleicht entdecke ich ja etwas Interessantes.

Nach einer Stunde mit einigen Fotopausen haben wir unser Ziel erreicht.


Hier gibt es auch einen Berggasthof, dieser hatte aber leider an diesem Tag Ruhetag. Ich frag mich nur warum man einen Ruhetag braucht, ich bin ja auch jeden Tag unterwegs.

Und einen wunderschönen Ausblick hatten wir hier oben - die folgenden Bilder sprechen glaube ich für sich


Auch von der anderen Seite sieht man den Turm und hat eine grandiose Sicht.


Ich dachte Frauli und Mannli hören gar nicht mehr auf zu fotografieren. Irgend wann war es ihnen dann doch genug und wir machten uns auf den Rückweg. Nach 5 Minuten aber schon wieder ein Fotohalt und warum? - Natürlich wegen der schönen Aussicht und dem Licht.


Hier noch einige Impressionen vom Rückweg im Winterwald.


Der Rückweg war eben auch sehr fotointensiv. Daraufhin hatte ich mir eigentlich fest vorgenommen, später in der Ferienwohnung, die beiden Fotoapparate - denn stellt euch vor, jeder von den Menschen hat einen eigenen - bedienungsunfähig zu machen. Hab's dann aber doch bleiben lassen - war vermutlich besser so.

Von weitem sahen wir schon den Kolmenhof


und die Martinskapelle.


So - jetzt waren es nur noch 100 m bis zum Ziel.


Unmittelbar am Kolmenhof gibt es einen Parkplatz und wir durften uns dann in unserem Mothy ausruhen und warteten, bis die Herrschaften sich in der Gaststätte gestärkt hatten.

Bevor wir eingdöst sind, schauten wir unseren Zweibeinern nach, wie beide im Haus verschwanden,


welches im Eingangsbereich liebreizend und schön dekoriert war.


Nein. das ist er nicht, der Hofhund.

Der da unten ist es, zu dem gibt es eine ganz lustige Geschichte, denn der Hund ist auf der Homepage des Kolmenhofs einmal am Tag mit einem aktuellen Wetterbild zu sehen.


 

Am letzten Ferientag hatten wir nochmal 'Bombenwetter'.  Wir liefen durch die letzten Schneereste einfach vom Leihwieserhof los und wanderten rund um den Rupertsberg.


Ich hab's euch ja oben versprochen und hier nun der Beweis. Mein Mannli und ich, wir kommen uns immer näher. Schaut, hier suche ich sogar Schutz bei ihm und habe nach einem kleinen Sprint mit Enyo bei seinen Füßen 'eingegeparkt'. Enyo hätte mich sonst wieder an meinem Kringelschwänzchen gepackt und durch die Luft geschleudert.


Nach dem Sockenwetz auf der Wiese ging es durch den Wald. Bergauf und bergab, da war gaar kein Schnee mehr, und es war so warm wie im Frühling!

Mal Kunststückchen üben und Leckerlie kassieren ....


..... in die Gegend gucken ..... schnüffeln ......


....... rennen und hüfpen ........


...... einer hat es sogar aufs Foto geschafft, beim Hüpfen!

...... und das muss wieder sein, das Gruppenfoto zum Schluß!


Nach der Runde sind wir dann ganz schön platt gewesen. Da hat es uns auch nix ausgemacht, dass Frauli und Mannli uns abends im Auto auf einem Parkplatz abgestellt haben und dann in die Gaststätte "Zur Stadt Frankfurt" zum Futtern eingekehrt sind. Wir waren sooo müde und haben einfach gepennt. Und die beiden haben ganz zufrieden geguckt, wie sie wieder bei uns waren. Also das war wohl super-lecker. Menno! Da lassen sie uns immer aussen vor!


So, der schöne und erholsame Urlaub im Schnee war schee - aber schon nach einer Woche rum.

Aber wir, die Stauderswauzis,

Bandit

Hannah


Enyo


und ich die kleine Lilli


haben schon für nächstes Jahr wieder gebucht. Bis bald also wieder - in Sankt Georgen am Leihwieserhof!