Stauder's Wauzis

Zum Ersten .... (Südtirol 2012)

Zum Ersten .... -  Ist die Geschichte über LILLI‘s ersten Urlaub mit uns, der  uns endlich wieder  zu einer Winterreise nach Südtirol führt!

 

 

Einmal mehr landen wir in ‚Laurins Reich‘ und nahe unserer ‚Wuschi-Alm‘, die sich ja bekanntermaßen direkt auf der Seiser Alm befindet.
Hier her oben begannen vor bald zwanzig Jahren die gemeinsamen Urlaubserlebnisse der ‚Stauderswauzis-Hundefamilie!


Jedenfalls gehört seitdem Südtriol und die sagenhafte Bergwelt rund um das Bergmassiv des Sellastocks,  dem Schlern, dem Lang- und Plattkofel zum festen Reiseziel, weshalb wir sowohl im Winter wie auch im Spätsommer immer wieder mit unseren Hunden im Schlepptau hier her zurückkehren.
‚Residierten‘ wir zu Anfang noch in den Hotels direkt auf ‚der Alm‘, ziehen wir heute das relaxte Dasein in einer Ferienwohnung (Prackfolerhof -> Schloßhof), direkt nebem dem Schloss Prösels,

 

 


dem mittlerweile eher mondänen Treiben und für uns schier gar  unerschwinglichen Luxus der modernisierten Unterkünfte hoch über dem Grödnertal vor.
Denn alle Hotels ‚langen‘ bei dem früher eher klein gehaltenen Obolus für mit im Zimmer wohnende Vierbeiner heute kräftig zu: mit 10 bis 20 Euro pro Fellnase und Tag kommen wir mit unserer Viererbande hier bereits auf einen Betrag, mit dem wir  alle zusammen eine Ferienwohnung buchen können!


Wir sind sehr gespannt, wie sich unser kleiner Neuzugang LILLI


den Reiseeindrücken stellen wird. Zunächst steht eine ca. sechsstündige Autofahrt bevor und schon während der 'Packerei‘ merken alle Hunde immer, dass 'etwas im Gange‘ ist.
Nun - es wäre keine rechte 'Stauderswauzis-Winterreise‘ – würde uns nicht wieder ein besonderes Wetter-Erlebnis erwarten!
Kältehoch 'Dieter‘ ist dieses Mal unser 'Reisebegleiter‘ und inmitten dieser Eiszeit starten wir dick vermummt die lang ersehnte Urlaubsfahrt in das sonnige Südtirol.


Die Fahrtstrecke führt uns von unserer Heimat über den Fernpass, die Brennerautobahn direkt bis kurz vor Bozen, wo wir die Autobahn verlassen und uns über die zahlreichen Serpentinen hoch hinauf auf die Berghänge direkt unterhalb des Schlerns 'quälen‘. „Gott sei Dank müssen wir das nicht laufen“, sind die Gedanken, die uns bei jeder neuen Kurve der mitten in den Berg gehauenen Sträßchen und Tunnel begleiten.
Die Viererbande im Heck hat schon lange bemerkt, dass wir nun offensichtlich dem Ziel nahe kommen. Sie reagieren meist, sobald das monotone Fahren aufhört und wir die Autobahnen verlassen. Erst einmal mit hochgucken, Kopf strecken und abwarten, wie lange es bis zum ersehnten Aussteigen noch dauert.
Wie wenn sie es schon wüssten, beginnen sie auch dieses Mal bei der letzten Kurve mit aufgeregtem Fiepen und sobald der ‚Allradonkel‘ steht, heißt es erst einmal raus mit der Meute und ‚Beine vertreten‘.
Da wir unsere Unterkunft schon das zweite Mal besuchen und uns bereits ein wenig auskennen, haben wir sofort einen uns bekannten Weg, an dem wir alle rennen lassen können.
Auf geht’s – mit Gebrüll und Gekläffe – nur unsere kleine LILLI äugt etwas misstrauisch. Komisch,  war sie beim Gassi unterwegs (auf dieser Route immer in der Nähe von Obsteig am Mieminger Plateau) ganz unbefangen und fröhlich mit uns unterwegs, scheint sie hier irgendwas zu stören.
Es hilft nichts, LILLI hat vor ‚etwas‘ mächtig Angst, schnüffelt mit eingezogener Rute und zeigt Fluchtverhalten. Wir müssen die seit Wochen ‚vergrabene‘ Roll-Leine wieder einsetzten. Nichts wäre schlimmer, als wenn sie uns hier gleich zu Beginn in Panik weglaufen würde.
Die anderen Drei rasen unbekümmert den Weg auf und ab. Es ist bereits am späten Nachmittag und wir stehen kurz vor einem herrlichen Sonnenuntergang, der hier einen offensichtlich wolkenlosen Tag beenden wird.
Nachdem wir dann unsere Behausung für die nächsten neun Tage bezogen haben (‚bezogen‘ im wahrsten Sinne des Wortes, denn auch hier wird vom Sofa bis zum Bett alles mit eigenen Laken ausgestattet....), beginnen wir  Pläne für die kommenden Urlaubstage zu schmieden.


Gleich am ersten Tag nach unserer Ankunft erwartet uns ein weiterer  herrlicher Sonnentag und wir starten alsbald zu einem Ausflug in die Ski- und Winterwelt direkt hinauf auf die Seiser Alm.
Hoch oben gibt es auch keine braunen schneelosen  Lücken mehr – alles liegt tief verschneit vor uns, als wir mit der Gondel höher und höher hinan schweben.


Da hier herauf der Fahrzeugverkehr tagsüber untersagt ist, müssen wir die Aufstiegshilfe der Rundumbahn  in Anspruch nehmen, um die fast 1000 Höhenmeter bergwärts zu gelangen. Und hier gilt es die Auf- und Abfahrt mit den Hunden gut zu timen.
Denn morgens sollte der Andrang der Skifahrer schon weg sein und am Nachmittag gilt es vor den Rückkehrern ins Tal bereits die Talfahrt genommen zu haben.
Zu viel Stress macht sonst die Gondelfahrt mit den Wauzis.
Hierin finden ca. 10 bis 12 Personen Platz,  welche alle auf einer Bank einen Sitzplatz finden oder zur Not auch in der Mitte stehen können.
Langnase ENYO z.B. hockt zwar friedlich in der Mitte, doch es ist ihm ein Leichtes, einmal rund rum mit der Triefnase an jeder Skihose ‚anzudocken‘.
Die Kleinen Mädels und Bandit inmitten dem Getrampel mit den Skischuhen, Brettern und Stöcken – nein das muss nicht sein. Lieber später rauf - früher wieder runter und eine Gondel für sich alleine ergattern….


Ja - sowieso, im Rucksack-Gepäck befinden sich vier Maulkörbe, denn eigentlich müssen hier die Hunde in öffentlichen Verkehrsmitteln diese Dinger tragen – an vielen Bushaltestellen weisen Schilder darauf hin.
Wir haben aber Glück, niemand an diesem Bahnbetrieb verlangt derlei Dinge von uns und unsere Viererbande, die überdies kostenfrei hinauf und hinunter schweben darf, wird schnell zur ‚Tagessensation‘ an der Berg- und Talstation.      

‚Dogs on the Rocks‘


Auch hier ist die Kältewelle mittlerweile angelangt und trotz der für mildere Temperaturen bekannten Lage werden sogar in Südtirol die    – 10 bis – 20 Grad zum ständigen Begleiter!
Da wir bei unseren bisherigen Winterurlauben in dieser Region zumeist strahlenden Sonnenschein und stets ‚außenbewirtungstaugliche‘ Witterungsbedingungen hatten, stellt uns der anhaltende tiefe Frost bei unseren Unternehmungen und Wanderungen mit den Hunden zunehmend vor neue Herausforderungen!
Wir haben zwar vorsorglich für die Mädels ‚Mäntelchen‘ eingepackt, doch solange wir ‚in Bewegung‘ sind, lehnen unsere beiden kleinen ‚Schneezwerge‘ den Umhang ab.
Die großen Buben haben eh‘ genug Fell, hier müssen wir uns keine Sorgen machen. Den beiden gönnen wir lediglich einen neuen Pfoten-Haarschnitt, damit sie nicht sofort von den ‚Schnellbollen‘ gequält werden.
Eine fettende Creme tut hier dann noch hilfreiche Dienste. Irgendwann aber hilft alles nix. So wie uns quasi die ‚Nasenöffnungen‘ zu gefrieren, sind die Hunde ständig mit dem Herausknabbern der Eisklumpen beschäftigt.
Die ‚Jausen-Stationen‘ beziehungsweise ‚Schwaigen‘ nahe den Skipisten sind erwartungsgemäß gut besucht – und wir sehen kaum eine Chance mit den vier Hunden einen Einkehrschwung in schützender Wärme zu erleben. Tatsächlich landen wir dann bei -12 Grad mit einer heißen Gulasch-Suppe auf der Terrasse. Die Mädels werden nun doch in die Mäntelchen gehüllt und liegen auf den mitgeführten Decken. Unsere ‚harten Jungs´ lehnen derlei ‚Weichei-Unterlagen‘ ab und platzieren sich im Schnee, während wir ‚die Suppe auslöffeln‘.

 



In den Folgetagen, es ist eh bedeckt und so lohnt sich die Auffahrt zur Alm nicht. Deshalb wählen wir dann Wege abseits von Pisten und Loipen und kehren erst nach der Mittagszeit ein. Nicht nur einmal treffen wir dann auf mehrköpfige Schneeschuhwandergruppen, die gerade kurz zuvor ihre Rast beendeten und für uns ‚Platz geschaffen‘ haben.
‚Gut so‘ denken wir jedes Mal, wenn wir den laut quasselnden Menschentrauben den Weg freigeben und hernach in die verschwiegenen Almhütten einkehren, wo die netten Wirte ‚nach dem großen Run‘ stets Zeit für einen Plauderaustausch mit uns haben. BANDIT krabbelt sofort unter eine Bank und auch die Mädels halten auf ’ihrer Decke‘ Hüttenruhe, während ENYO immer noch ein paar Minuten braucht, bis er kapiert, dass nun eine Stunde Pause angesagt ist.  

Ja - mit dem Einkehren und Essen gehen ist es wie gesagt dieses Mal nicht immer so ganz einfach. Unterwegs in den Schwaigen und Jausenstationen ist das schon immer ein ‚HALLO‘‘ wenn wir mit unseren Vieren herein kommen. „ Ja wieviel Hunde habt’s denn ihr da dabei? Vier? Und die g‘hören alle Euch?“ So werden wir oft begrüßt – und nicht immer nur freundlich von anderen Gästen beäugt.
Zudem liegen in allen Hütten die Hunde der Wirte, die ja  den Sommer über das Vieh hüten, irgendwo auf einer Decke. Sonst sind die sicher fleißige Helfer draußen, aber bei den Temperaturen dürfen sogar die Hütehunde der Sennen mit ins Warme.
Einmal mehr sind wir über unseren friedlichen großen ENYO glücklich, der nie Anstalten macht, einen Streit vom Zaun zu brechen und keinen Mucks von sich gibt. Anders unsere kleine Knurrschachtel HANNAH……. LILLI ist nur froh, wenn ihr nichts passiert und hält sich da lieber an den ruhigen BANDIT!
So teilen wir die Meute gerne auf, wenn wir abends in eine Gaststätte gehen und immerhin sind wir hier doch in Italien, wo derlei ‚Begleitung‘ zum Essen eher unüblich ist, denn die meisten Hunde leben einfach ‚auf dem Hof‘.
Üblicher Weise lassen wir die Hunde aber auch ungerne alleine in der Ferienunterkunft zurück.
Zum Einen trauen wir ENYO nicht ‚über den Weg‘, ob er nicht doch etwas zum ‚Dieben und Zerstören‘ entdeckt und zum Anderen ist eine weitere Wohnung im Haus auch mit Gästen belegt und wir möchten vermeiden, dass unsere Bande zum Gekläffe anstimmt, sobald die ‚fremden Menschen ihr Haus‘ betreten.
Die beiden Mädels wollen wir im Moment bei diesem strengen Frost zur Nacht auch nicht im Auto lassen. So dürfen die ‚Weiber‘ die ersten Abende mit ins Lokal hinein, die Buben mit ihrem dicken Pelz warten wir im Auto und beeilen uns mit der Einkehr.
Nun aber flitzen die Kinder der Wirtsleute ausgelassen durch die Gasträume, was HANNAH wiederum gar nicht lustig findet und deshalb die ganze Zeit knurrend unter der Bank hockt, also sehr entspannend ist das nicht.
Glücklicherweise sind wir nach wenigen Tagen alleine im Haus und lassen dann die Mädels und 'Groß'-Bandit abends in der Wohnung. ENYO darf nun mit, denn er ist ja der ‚Kinderhund‘ schlechthin – MOONI lässt grüßen. Nach wenigen Minuten hängt ihm das kleine Geschwisterpaar der Wirtin am Kragen und wir sind sehr froh, solch einen großen Kinderfreund dabei zu haben.


LILLI taut im Laufe der folgenden Urlaubstage richtig gehend auf – sie beginnt den großen Enyo zum Spiel zu fordern! Frech kläffend und gurrend baut sie sich vor ihm auf, zwinkert ihm zu und startet zu einem kleinen Spurt. ‚Na Kleine, warte ich komme‘ - so der Große langbeinige Riese. Doch – der Schneefloh ist so flink -  bis der Lulatsch seine Beine sortiert oder gebremst hat, ist LILLI schon lange ums Eck oder bereits wieder entgegen gesetzt unterwegs!


Herrlich, dem einst so ängstlichen Wesen zu zusehen. Auch mit HANNAH wird immer öfters ausgiebig gebubelt und BANDIT hat alle Pfoten damit zu tun, alles zu bewachen, damit seiner Ansicht nach nichts ‚aus dem Ruder‘ läuft.


Nur der Weg am Haus – der für uns der einzige Gassiweg abseits der Straße ist, an dem morgens und abends die Hunde nochmal raus können, bleibt der ‚Angstweg‘.
Nach ein paar Tagen stellt sich auch heraus warum: ein riesiger Schäferhund wohnt hinten am nächsten Haus und wird hin und wieder ‚heraus gelassen‘.
Dann nimmt er sein riesiges Reich in Beschlag, das er auch jenseits des Zauns, den er locker überwindet, zu seinem Revier erklärt hat.
BANDIT selbst gerät so in Panik als der fremde Hofhund auftaucht, dass er einmal einfach zum Ferienhaus zurück läuft, wobei er eine Straße überquert und sein Herrli in Angst und Schrecken versetzt. Das hat BANDIT noch gar nie gemacht, dass er einfach weggelaufen ist! Gott sei Dank ist es Sonntag, die Straße ist wenig befahren und es kommt kein Auto.
LILLI ist ohnehin an diesem Weg nur noch an der Leine.
Wobei der einheimische Riese gar nichts Böses im Sinn hat – wie die meisten Hofhunde, die wir hier treffen.
Sie tauchen oft während unserer Wanderungen plötzlich auf und stellen sich kläffend als Beschützer ‚ihrer Güter‘ in den Weg.
Unser gutartiger ENYO erweist uns dabei unbezahlbare Dienste, denn in seiner ganzen imposanten Erscheinung nimmt er ohnehin erst mal diesen Aufpassern ihren ersten Schneid ab. Er stellt sich erst mal schweigend dem Gegenüber entgegen, lässt die Beschnüffelung ruhig über sich ergehen – und schon ist das erste Misstrauen beseitigt.
Nun spult er sein ‚könnten wir nicht Freunde werden' Ritual ab. Er macht einen ‚Diener‘, wedelt mit seiner buschigen Rute und wartet ab, wie der andere reagiert! Sowohl der Riese am ‘gefährlichen Weg‘ sowie auch all die anderen Bewacher erliegen bislang stets diesem Charme!
Bei einer kleinen Nachmittagswanderung um den Ort Völs finden wir auf diese Weise  fast noch einen weiteren Wanderbegleiter. Einen  wunderschönen Schäferhund-Rüden, der mit ENYO ausgelassen durch die halb verschneiten Weinberge des Anwesens tobt und sich fast gar nicht mehr von seinem neuen Freund trennen will.


Doch jeder Hund dort hat seinen Heimathof – und auch dieser ‚Rennkumpel‘  wäre kein echter Schäferhund, würde er nicht dem Heimruf seines Fraulis:  „Darko!“  gehorsam folgen und uns den Rücken kehren!

 
Zu den schönsten Ausflügen dieses Mal gehören die Wandertouren direkt unterhalb des ‚Rosengartens‘, zu denen man direkt ab dem Nigerpass, der das Schlerngebiet mit dem Fassatal verbindet, starten kann.
Aufgrund der Tatsache, dass wir wieder einmal erst nach der Mittagszeit zur Einkehr eintreffen wollen, unterwegs zahlreiche Fotos machen (endlich mal wieder blauer Himmel) und wir die Weglänge und –zeit etwas unterschätzt haben, kommen wir auf dem Rückweg unserer letzten großen Wanderung tatsächlich in die Dämmerung und dann in die einbrechende Dunkelheit.
Auf dem sicheren und schneebedeckten Fahrweg ist dies aber kein Problem und so können wir uns gar nicht satt sehen, an der Abenddämmerung, die ‚Laurins Bergwelt‘ in jenem berühmten sagenhaften roten Licht erscheinen lässt und hernach das Bergmassiv in das kalte Vollmondlicht taucht von dem in den vielen ‚Laurin-Sagen‘ die Rede ist.


Trotz der klirrenden Nachtkälte wird es uns ganz warm ums Herz!

 


Mit diesem schönen Wandererlebnis enden für dieses Jahr auch bald die ersten Urlaubstage.


LILLI hat ihre erste Reise mit uns tapfer gemeistert  -  auch wenn sie hin und wieder in der fremden Umgebung von ihrer alt bewährten Gewohnheit – ‚unters Bett / Schrank sitzen‘ - Gebrauch gemacht hat.

 

'Der Mann'

So flüchtete sie regelrecht vor dem Herrli (bis er wirklich ihr Herrli wird, dauert es wohl noch etwas, im Moment ist er für sie noch ‘der Mann‘), als der mit dem Besen in der Ferienwohnung werkelte, um dort die mit den Schuhe herein getragenen Steinchen zusammen zu fegen. Also Besen – Besen geht gar nicht, vermutlich hat man sie da früher irgendwie aus oder in eine Ecke bugsiert, jedenfalls hat sie eine riesige Angst vor diesem Ding am Stil.
Und  - LILLI war so  unglaublich glücklich, als wir wieder mit ihr in ihr neues Zuhause zurück kamen und sie gemerkt hat, dass wir zwar eine Reise unternehmen, sie aber bei ihrem Rudel und ihren Menschen bleiben darf und wir MIT ihr wieder in ‚ihr gewohntes Reich‘ zurückkehren!
In ihrer gewohnten Umgebung angekommen arbeiten wir weiter daran, dass aus 'dem Mann‘ bald 'das Herrli‘ für LILLI werden wird!


P.S.
Die einzelnen Unternehmungen – Tipps und Wandervorschläge finden interessierte Hundefreunde  unter der Rubrik 'Wandertipps‘!


Nicht zu vergessen ist an dieser Stelle der Dank an unsere überaus unkomplizierte und hundefreundliche Gastgeberfamilie, die Familie Planer vom Prackfoler Hof!


Auch hierzu haben wir für alle, die sich für einen Ferienaufenthalt in der Region interessieren sollten, noch ein paar Eindrücke zusammengestellt:

Der Prackfoler Hof:
Er bietet unserer Einschätzung nach die idealen Voraussetzungen für einen erholsamen Urlaub abseits jeglichen Touristen- und Ferientrubels, welchen man von hier aus nur für kurze Einkäufe aufsuchen muss.
Wir waren in einer der drei Ferienwohnungen im 'Schloßhof‘ untergebracht. Das Haus liegt direkt oberhalb vom Schloß Prösels und bietet einen unvergleichlichen Blick auf das Schloß und die gegenüber liegende Bergwelt, z.B. den Ritten.
Der Prackfoler Hof selbst ist wenige Kilometer entfernt und schmiegt sich eng in die Berghänge, in denen die Familie Planer ihre Wein- und Landwirtschaft betreibt, ein.
Man gelangt über ein schmales kurviges geteertes Zufahrtssträßchen dorthin und ist ‚fast am Ende der Welt‘, inmitten der Natur mit grandiosem Ausblick in die Täler und gegenüber liegende typische Südtiroler Berglandschaft!
Drei moderne Ferienwohnungen mit Balkonen warten auch hier auf Ruhe suchende Gäste, eine davon sogar mit einer wunderschönen Terrasse.
Auch Hofhund ‚Lady‘ wartet freudig auf neue vierbeinige Freunde und öffnet für diese bei Sympathie (ENYO) schon mal ihr Hoftörchen selbstständig.
Es gibt hier Wanderwege in alle Richtungen direkt von beiden Häusern ab und in wenigen Minuten Autofahrt ist man wieder auf den Zufahrtsstraßen in die anderen Wander- oder Sikregionen.  An die Berg- und Talfahrten auf den kleinen Serpentinensträßchen, die für uns 'Städter‘ zunächst ungewöhnlich sind, gewöhnt man sich rasch. – Den Busfahrern der Linienbusse dort sprechen wir dennoch einen großen Respekt zu!


Und ‚Last but not Least‘: unbedingt im Gasthof FAUST zum Pizza-Essen einkehren – direkt an der Aufstiegsstraße von der Brennerautobahn / Abfahrt Bozen-Nord Richtung VÖLS, rechts liegend, bevor die Abzweigung nach Prösels kommt!