Stauder's Wauzis

Moonlight

 

                                                         'Mooni' in den Dünen von Nodeven, Bretagne im Winter 2010    
                           
                                                               Moonlight - Australian Shepherd  (1999 - 2011)        

                                                

 

Die Liebe gleicht einem Ring,

und der Ring hat kein Ende.

 

 

Mooni - unser weißer Wuschel-Knuddel-Bell-Bär. Wir hatten seinen Wurf von der ersten Woche an begleitet und aufwachsen sehen. Mooni war von der achten Woche an bei uns. Er stammt aus einer 'Showlinien-Verpaarung'.

Für ihn und einige seiner Wurfgeschwister hatten wir bei seiner Züchterin über eine Zeit lang lustige und lehrreiche Welpentreffen organisiert, wobei wir alle sehr viel Spaß miteinander hatten.

Mooni hatte elf Vollgeschwister und fast ebenso viele (nicht geplante) Halbgeschwister, da war was los.

Bei den späteren Agility-Turnieren  war es sein größter Spaß, am Rande des Turniers die Wettkampfläufe der anderen Hunde auf seine Art zu kommentieren......,

Mooni selbst war zwar wieselflink unterwegs, dass man aber die Hindernis-Stängele überspringen und nicht umrennen sollte, hatte er im 'Eifer des Gefechts'  oftmals vergessen...

Er war ein sehr mitteilsamer Hund und lebte irgendwie in seiner eigenen 'Mooni-Welt'.

Für Welpen und alle anderen, die es wollten, hatte er immer ein Plätzchen zum Kuscheln parat. Sein Fell und alles an ihm war so üppig, dass wir manchmal dachten, er wolle noch in einen Bernhardiner hinein wachsen.

Über die Sommermonate der letzten Jahre, hatten wir ihm mit Hilfe einer Hundefrisörin dann ein 'Sommerhaarkleid' verpasst, was ihn zunächst etwas beschämte und ihm aufgrund der absolut veränderten 'Erscheinung' zu einem neuen Namen für diese Zeit verhalf:

aus 'Mooni' wurde fortan 'Hektor'.

Viele, die den Hund sonst nicht kannten, stellten uns die Frage, wie alt er denn sei - woraufhin wir antworteten: 'Zehn'..... - da kam die Rückfrage:..'? Monate?'

'Nein - 10 Jahre ist er alt' - was zu großem Erstaunen führte.


Mooni liebte das Wasser und - die Gemütlichkeit.

Er zeigte unserem Jungspund Enyo noch , dass Autofahren gar nicht schlimm ist und war vor allem für Hannah ein wunderbarer Hundeonkel.

Leider war er nicht gesund.

Seine Krankheitsgeschichte(n) allein würde(n) viele Seiten füllen.

Wir hatten aber eigentlich all die Auswirkungen im Griff - dachten wir jedenfalls.

In den letzten Wochen dann, bemerkten wir immer wieder Veränderungen an ihm, er schreckte zum Beispiel ohne Grund hoch und schaute sich um, als wenn er einen Schlag bekommen hätte.

Die Ursache hierfür bekamen wir nicht heraus und hofften dennoch noch auf eine gute Zeit mit ihm.


Bis zu den frühen Morgenstunden im April 2011, als Mooni einfach so von uns ging.

Er fiel hier zuhause in eine Art Koma und trotz der schnellen Hilfe in der Tierklinik konnte er nicht mehr zu uns ins Leben zurück finden. Er ist der einzige Hund von uns, der auf diese Weise aus dem Leben glitt und für sich selber entschied,  für immer 'in sein eigenes Reich' zurück zu gehen. Er wurde 11 1/2 Jahre alt - und der Abschied kam für uns viel zu früh!

 

'Mooni  schläft' - das ist die letzte Erinnerung und das letzte Bild, das wir von Mooni in unserem Herzen tragen. 

 

- Plötzlich war er einfach weg. -

 

....wir glauben, er ist da oben bei unseren Freunden im 'Stauderswauzis-Hundehimmel' gut angekommen, nachdem es am selben Tag ein Riesengewitter hier auf Erden gab. Und er wacht offensichtlich seitdem über Hannahs Streiche und hält immer eine Pfote zum Auffangen für sie bereit!

 

DANKE MOONI!

 

 

Erinnerungen